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Die Papierindustrie hat sich in den letzten Jahren durch systematische Arbeit und Investitionen zu einem Modell für nachhaltige Entwicklung in der Industrie entwickelt. Sie gefährdet die Wälder nicht, da Zellulosefasern aus minderwertigem Holz bzw. Restholz gewonnen werden. Für die Herstellung von Papier und Karton wird mehr oder weniger Zellulose mit FSC- oder PEFC-Zertifikat verwendet, was bedeutet, dass sie aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt. Die Papierindustrie zählt zu den Spitzenreitern der energieeffizienten Industrien, was sich auch in einer verbesserten Treibhausgasbilanz widerspiegelt. Mit effizienten modernen Technologien ist es den Papierfabriken trotz gesteigerter Produktion gelungen, den Verbrauch von Wasserressourcen zu senken. Das aus der Natur „geliehene“ Wasser wird dank effizienter Kläranlagen noch sauberer zurückgegeben.

Das Recycling von Altpapier und Karton ist aus ökologischer Sicht vor allem wegen der rationellen Nutzung natürlicher Ressourcen vorteilhaft. Die Aufbereitung von Papier ist ein anspruchsvoller Prozess, der nicht umweltfreundlich ist. Problematisch ist vor allem die Entfernung von Druckfarben, die durch das Deinking-Verfahren erfolgt und ein energetisch und chemisch anspruchsvoller Prozess ist. Zellulosefasern können mehr als 25-mal recycelt werden. Durch die mehrfache Verarbeitung der Zellulosefaser wird die Faser beschädigt, weshalb wir zur Erhaltung der gewünschten physikalischen Eigenschaften von Papier und Karton einen gewissen Anteil an Frischfasern hinzufügen. Recycelte Fasern können nicht für die erneute Herstellung von Papier oder Karton gleicher Qualität verwendet werden, sondern wir stellen daraus eine niedrigere Qualitätsklasse als die ursprüngliche her. Es muss jedoch betont werden, dass Zellulosefasern auch nach dem Ende ihres Nutzwertes keinen Fremdkörper für die Umwelt darstellen und in der Natur von selbst zerfallen.

Im Unternehmen Jamnik verfolgen wir genau die Ziele der nachhaltigen Entwicklung und beziehen deren Werte in unser Handeln ein. Wir bieten unseren Kunden nachhaltige Lösungen an, weisen sie darauf hin und schlagen ihnen, wo immer möglich, Verbesserungen vor. Wir arbeiten intensiv an einem LCA-Berechnungsprojekt, das wir in der Folge all unseren Kunden anbieten können.

Karton VERPACKUNGSKENNZEICHNUNGEN

Sorge für die Mitarbeiter

Wir belohnen eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit, die wir monatlich anhand von vier Indikatoren überwachen. Mit größerem Erfolg sind auch die Löhne der Mitarbeiter entsprechend höher. Das Unternehmen zahlt den Mitarbeitern zudem ein überdurchschnittlich hohes Urlaubsgeld sowie eine jährliche Leistungsprämie oder das sogenannte Weihnachtsgeld aus.

Gesundheitsvorsorge

Allen Mitarbeitern stellen wir bereits seit einigen Jahren kostenloses Obst am Arbeitsplatz zur Verfügung und sorgen so für eine ausreichende Vitaminzufuhr. Für sauberes Trinkwasser haben wir zudem zwei Trinkbrunnen mit gefiltertem Wasser installiert und allen Mitarbeitern eine Wasserflasche geschenkt.

Ausbildung

Jährlich nehmen die Mitarbeiter an mehreren verschiedenen Schulungen teil. Wir bemühen uns, alle Bereiche und Arbeitsplätze abzudecken. Jährlich widmen wir der Ausbildung ca. 150 Stunden im Rahmen von etwa 50 Schulungen.

Gleichstellung der Geschlechter

Wir sorgen dafür, dass es bei uns keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Mehr noch, sogar 67 % der Führungspositionen sind mit Frauen besetzt. Innerhalb des Unternehmens beschäftigen wir aufgrund der Art der technischen Arbeit 60 % Männer und 40 % Frauen, wobei Frauen die gleichen Rechte haben und für den gleichen Arbeitsplatz gleich bezahlt werden.

Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Im Jahr 2012 haben wir den Standard ISO 14001 erworben, der Organisationen hilft, ihre Umweltleistung durch effizientere Ressourcennutzung und Abfallreduzierung zu verbessern.

Saubere Energie

Auf dem Dach des Unternehmens haben wir bereits vor einiger Zeit eine 165-kW-Photovoltaikanlage installiert, die wir im Jahr 2023 um zusätzliche 384 kW erweitert haben. Mit dieser Menge decken wir etwa 50 % des gesamten Strombedarfs, den wir benötigen. Den restlichen Strom kaufen wir aus natürlichen Quellen und sorgen so für Nachhaltigkeit.

Nachhaltiges Wirtschaften

Karton, unser primärer Rohstoff, ist an sich schon nachhaltig, aber wir haben uns entschieden, auch bei allen anderen Rohstoffen so weit wie möglich solche pflanzlichen Ursprungs zu verwenden. Einige Chemikalien haben wir im Laufe der Jahre bereits durch umweltfreundliche ersetzt und wir streben auch in Zukunft nach diesen Veränderungen. Bei der Rohstoffanlieferung und dem Versand von Fertigprodukten achten wir darauf, dass die LKWs voll sind und wir Transporte bündeln, um so folglich einen geringeren CO2-Fußabdruck zu erzeugen. Letzteren haben wir auch berechnet und uns neue ehrgeizige Ziele für die Zukunft gesetzt.

Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

Durch den Kauf neuer und schnellerer Maschinen ist es uns gelungen, von drei Schichten auf zwei Schichten umzustellen, was den Arbeitern die notwendige Nachtruhe ermöglicht. Die Arbeit, die ansonsten normiert ist, spiegelt sich nicht in den Löhnen der Mitarbeiter wider, da wir mehr Wert auf eine qualitativ hochwertige Fertigung legen, für die wir stehen. Mit moderner Technologie bemühen wir uns zudem, den Anteil an körperlicher Arbeit zu reduzieren und sorgen so für die Gesundheit unserer Mitarbeiter.

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